Berg in Flammen - der Rückblick...

Kurz zusammengefasst - "Schee war´s"... 

 

Wieder einmal wurde bei großartigem Wetter und super Stimmung der Harzberg in Großbottwar stimmungsvoll beleuchtet. Seit Jahren nun schon routiniert, haben die Winzer die Veranstaltung zusammen aufgebaut, sodass es ab 18:00 Uhr losgehen konnte. Sogar das Fernsehen war in diesem Jahr da und hat einen kurzen Bericht gesendet!

Prickelnd wurde gestartet mit einem Glas Rio Secco Weiß und selbstgemachtem Kleingebäck - und so konnte gleich zu Beginn auf einen schönen Abend zusammen angestoßen werden. 

Weiter ging es zu den verschiedenen Stationen, wo die Gäste jeweils ein Glas Kerner, Vinian TL Rosé und natürlich der Harzberg Trollinger erwartete - natürlich gab es auch hier ein herzhaftes Schmankerl dazu. Oben am Harzberg konnte dann zusammen gefeiert werden - und wer dann schon gehen wollte, konnte sich den Abend noch mit einem Betthupferl - einem Glas Gewürztraminer mit einer Gewürztraminer Praline versüßen. 

Bilder: Markus Pantle, Großbottwar

Berg in Flammen 2018 - Stimmungsvoll bei tollem Wetter...

Melina Siegele - warum ich Weintechnologin lernte...

Hallo,

              

mein Name ist Melina Siegele und ich war Auszubildende zur Weintechnologin bei den Bottwartaler Winzern in Großbottwar.

 

Weintechnologin? Was ist das denn? Klingt nicht nach dem ganz klassischen Frauenberuf…

Nein, das ist es sicher nicht. 

 

 

Aber sehr abwechslungsreich, denn hauptsächlich bezieht sich die Ausbildung zur Weintechnologin auf die Kellerwirtschaft, das heißt von dem Moment an, in dem die Trauben von den Winzern in der Kellerei angeliefert werden, ist es dann das Aufgabengebiet des Weintechnologen, diese zu Wein zu verarbeiten.

Nun habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Höchste Zeit, die drei Lehrjahre Revue passieren zu lassen. Im Laufe der drei Jahre wurde ich sehr oft gefragt, wie ich als Frau auf die Idee komme die Ausbildung zu absolvieren, leider ist es immer noch eher selten, dass wir Frauen uns dafür begeistern können.

Bei mir ist das aber Familiengeschichte und begann früh, sehr früh. An manches kann ich mich bestimmt auch nicht mehr erinnern – da war ich zu klein. Beginne ich also ab meiner Erinnerung:

Schon mein Opa war im Keller der Bottwartaler Winzer tätig (pst, ja das ist schon etwas länger her), aber das ist der Grund, warum ich mich schon immer für Wein- und Weinbau interessierte. Jahr für Jahr stellte mein Opa auch seinen ganz eigenen Wein für sich her. Interessiert schaute ich immer zu und fand es super, wenn es anfing zu „blubbern“. Heute weiß ich, der Gärprozess beginnt.

Ganz toll war für mich und meinen Bruder der Moment, wenn es bei den Fässern dann „plopp“ machte. Keine Angst, wir waren nie allein im Keller, Opa und Oma waren immer mit dabei und es waren auch nicht viele Fässer – also keine Gefahr durch Gärgase.

Als 4 Jährige fand ich das schon spannend und das hat eben bis heute angehalten. Und dann zu den Bottwartaler Winzern: alles viele größer, viel verschiedener, viel breiter gefächert…: Die Begeisterung für Wein ist mit den Jahren gestiegen und es ist für mich eine Ehre solch ein besonderes Kulturgut wie Wein herstellen zu dürfen.

In den drei Jahren habe ich so viel über Wein gelernt und es macht immer noch Spaß neue Dinge zu entdecken und auszuprobieren. Heute kann ich auch verstehen, warum mein Vater mit großer Freude den Weinbau betreibt und es als entspannend ansieht, nach einem anstrengenden Arbeitstag, in die Weinberge zu gehen und sich um seine Rebstöcke zu kümmern.

Melina Siegele

Bottwartal erleben... Eine Geschichte zum Wunnenstein

Bottwartal erleben... Eine Geschichte zum Wunnenstein

 

Anna Susanna,
Mußt schweba und hanga,
Ufem Wünstemer Berg,
Mußt läuta und schlaga,
Mußt 's Wetter verjaga,
Und hüta das Feld.
Anna Susanna!

Tust lieblich erklinga!
Wir steiga und singa,
Und komma von fern.
Du rufst uns den Sega,
Des Heilands entgega:
Di höra wir gern,
Anna Susanna!

Blick zum Wunnenstein - Bild: Markus Pantle, Großbottwar


 

 

Die Glocke des Wunnensteins

Wunnensteinturm
Bild: Markus Pantle, Großbottwar

Zu Ehren einer gewonnen Schlacht im Juli 1191, baute der Herr vom Wunnenstein auf dem Vorderköpfle ein Gotteshaus in das auch bald eine Glocke mit dem Namen Anna Susanna kam. Man glaubte, dass sie böses Wetter vertreibt.

Tatsächlich – es hagelte selten. Die Stadt Heilbronn wurde hingegen des Öfteren von schwerem Wetter heimgesucht. Und so unterstellt man, die Glocke des Wunnenstein hätten die Unwetter nach Heilbronn geläutet.

Nachdem es nach einigen Jahrhunderten keinen Herren am Wunnenstein mehr gab, ergriffen die Heilbronner die Gelegenheit und kauften die Glocke.

 

Die Bottwartaler beklagten den Verlust, die Heilbronner jubelten, aber nur kurz. Schnell zog ein schweres Gewitter in Heilbronn auf. Gerade noch schafften sie die Überführung der Glocke. Als Anna Susanna an ihrem neuen Platz hin, begann es zu hageln, und zwar heftig – die gesamte Ernte soll verhagelt worden sein. Trotzdem: Nun hatte man ja die Glocke und wollte die Bewohner vor schwerem Wetter mit Hagel warnen, obwohl es schon da war. Egal – man versuchte Anna Susanna zu läuten, die gab jedoch keinen Ton von sich. Wen hatte man mit dem Kauf so verärgert? Vermutlich den heiligen Michael, dem die Glocke ursprünglich geweiht war.

Also, Beschluss gefasst: Zurück mit der Glocke zum Wunnenstein. Weiter vom Pech verfolgt erreichten sie – sehr zur Freude der Winzerhausener – den Wunnenstein und brachten alles wieder auf Anfang. Anna Susanna war wieder an ihrem Platz und läutete bereits abends wieder zur Nacht.

1555 ließ Herzog Christoph die Kirche niederreißen und die Glocke kam in eine neue Kirche. Im 30-jährigen Krieg nahmen die Schweden sie mit und gaben ihr dann die Schuld an einer verhängnisvollen Niederlage. Daraufhin sollen sie Anna Susanna bei Lauffen in den „Strudel“ geworfen haben. Hier, so sagt man, soll sie heute noch sein.

Zusammenfassung aus Holder »Der Wunnenstein, Geschichte und Sage.« (A. H.)

Wunnensteinturm - Bild: Markus Pantle, Großbottwar

 


 

riesliano, trollesco und pinotello neu aufgelegt!

Auch Weine brauchen neue Kleider

riesliano, trollesco und pinotello neu aufgelegt!

Die halbtrocken ausgebauten Weine der O-Serie, riesliano, trollesco und pinotello, sind seit 2004 feste Bestandteile im Sortiment der Bottwartaler Winzer und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wie bei allem sind aber mit der Zeit die Kleider abgetragen, nicht mehr up-to-date – einfach out. Dann braucht es etwas Neues! Schon geschehen: neuer Stil, neuer Auftritt! Die Weine wurden dem modernen, jungen Zeitgeist angepasst. Hip erscheinen sie mit neuem Etikett, neuem Karton, neuen Aussagen und einem Geschmack, der heute einfach in ist.

 

Wein ist die Antwort. Was war die Frage?

Nun, was verstehen wir unter den neu aufgesetzten Trendweinen? Einfach unkomplizierte Weine, easy to drink mit einem geringen Alkoholgehalt. Weine, die Spaß machen!

Link zur Pressemitteilung (PDF)